Buchrezension- Diese eine Woche im November von Michael Wallner
Inhalt
Kurz gesagt: Julia macht mit ihrem Vater in Venedig Urlaub. Dort lernt sie Tonio kennen, mit dem sie eine wunderschöne, romantische Liebesgeschichte erlebt. Ach, und ein Geheimbund kommt auch vor. Das verspricht auf jeden Fall der Klappentext, aber es ist ganz anders:
Julia begegnet Tonio erstmal sehr gefühlskalt, romantische Gefühle entstehen als erstes nur bei Tonio. Die werden aber durch eigentümliche Wortwahl aber sehr unter den Scheffel gestellt, und die Trucidi kommen ins Spiel, eine alte Bruderschaft die einst über Venedig geherrscht hat. Klingt spannend, ist es aber nicht. Die Geschichte war dermassen langweilig, dass ich es nicht geschafft habe das Buch zu Ende zu lesen. Dafür ist mir meine Zeit nun wirklich zu kostbar.
0/ 2 PunktenSchreibstil
Rinaldo spürt einen leichten Druck, dieses ganz besondere Brennen. Es ist nichts, denkt er und fasst sich an die Brust. Falscher Alarm, beruhigt er sich.
Okay, ein gute Schreibstil reisst alles nochmal raus.Den gibt es hier aber nicht. Michael Wallner schreibt merkwürdig distanziert, und mit sehr kurzen Sätzen. Das ist sicher Geschmackssache, aber mir gefällt das so gar nicht.
Durch den Schreibstil kommen, in Worten, null Gefühle auf, genauso wenig wie Spannung.
Pfui.
0/2 Punkten
Cover/Verarbeitung/Preis
Der Cover sieht ganz okay aus, cbt liefert einen ganz netten Schutzumschlag, unter dem sich aber nur lustlose Einfarbigkeit verbirgt. Allerdings uist das Bild des Mädchens auf dem Cover irgendwie irreführend: Julia wird als eindeutig blond beschrieben...
Die Verarbeitung ist recht gut, keine Mängel, aber auch nicht so gut wie man es teilweise von anderen Büchern gewohnt ist.
Der Preis ist mit 16,99€ für ein gebundenes (Jugend)buch schon an der Grenze, aber für diese Dicke (320 Seiten) und besonders diesen miserablen Inhalt nicht vertretbar.
0,5/1 Punkt
Insgesamtwertung
0,5/5 Punkten.

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