Sonntag, 16. Februar 2014

Rezension: Eve & Adam

Rezension: Eve & Adam von Michael Grant und Katherine Applegate

Inhalt

Unsere Hauptperson ist Evening Spiker, die Tochter milliardenschweren Terra Spiker, ihres Zeichens Wissenschaftlerin.
Eve(ning) hat einen schrecklichen Unfall bei dem sie ihr Bein verliert, dass aber in der Klinik wieder angenäht wird. Und extrem schnell heilt. Sie lernt einen Gehilfen ihrer Mutter, Solo, dort kennen, der eine mysteriöse Hintergrundgeschichte hat, und zweiter Hauptcharakter ist.
Weil sich Eve in der Klinik langweilt soll sie an einem Schülerprogramm einen Menschen entwerfen. Adam. Aber auch  ihre, dem Trinken nicht abgeneigte, Freundin Aislin kommt ins Spiel, deren Freund Maddox in großen Schwierigkeiten steckt. Und was läuft da eigentlich sonst noch in diesem Spiker Komplex ab?...

Wie euch auffällt bin ich auf das auf dem Buchrücken versprochene Auftreffen von Adam nicht eingegangen. Weil es einfach nur ein Nebenstrang der Geschichte ist, das passiert einfach so nebenbei, und auch erst ziemlich am Ende.
Das fand ich schon mal schade, schließlich habe ich deswegen ja das Buch gekauft! Aber nagut...Kommen wir zum Rest.
Erstmal finde ich die Gesamtidee einfach super. Einen Menschen zu entwerfen wie er einem passt. Das ist doch einfach genial, oder nicht? Allerdings holen die Autoren nicht viel aus der Idee raus: Dafür steht dieser Handlungstrang einfach zu weit im Hintergrund.
Die Hauptcharaktere sind irgendwie alle unsympathisch: Evening geht ja noch so, aber die Sichtweisen von Solo sind einfach steeerbenslangweilig, und zu Beiden findet man im Buch keinen Draht. Schade. Auch Aislin nervt irgendwie,und siehandelt in meinen Augen einfach unverständlich.
Das Ende war zu abrupt und recht unwahrscheinlich. Und was sind das für komische Namen? Wer zur Hölle nennt sein Kind Evening? Viel schlimmer: Terra und Solo! Was zur?!
Ähm naja... *hust hust* So viel also dazu. EInen Gnadenpunkt für die gute Idee.

1/2 Punkten

Schreibstil

Unser Ziel ist die Garage, wie bei der ersten Flucht. Nur ist das Risiko diesmal höher. Aus dem Abenteuer ist blutiger Ernst geworden.
 Der Schreibstil ist sehr angenehm. Zwar werden hauptsächlich kurze Sätze benutzt, aber diesmal empfindet man es überhaupt nicht als störend, im Gegenteil: Sehr schnell und angenehm ist das Ganze zu lesen. Eine gewisse Spannung wird auch erzeugt, allerdings hat das Buch auch ein paar Längen, die aber dank des Scheibstils recht erträglich sind.


1,5/2 Punkten

Cover/ Aufmachung/ Preis

Der Cover ist wirklich super! Man kann gar nicht anders als zugreifen und den Klappentext lesen, der Umschlag ist milchig Durchsichtig, und selbst das 'nackte' Buch ist noch nett anzusehen. Das hat Ravensburger richtig gut gemacht. 
Die Verarbeitung ist auch gut aaaaber ist die Schrift viel zu groß, und man hätte locker 20 Seiten einsparen können... Und ich hasse einfach Leseproben im Buch. Hallo?! Ich habe gerade für 16,99 ein Buch bei euch gekauft, und jetzt kommt noch Werbung? 
Also für diese Papierverschwendung waren mir 17€ dann doch zu teuer.

0,5/1 Punkt

Gesamtwertung: 3/5 Punkten


Samstag, 8. Februar 2014

Buchrezension- Diese eine Woche im November von Michael Wallner




Inhalt

Kurz gesagt: Julia macht mit ihrem Vater in Venedig Urlaub. Dort lernt sie Tonio kennen, mit dem sie eine wunderschöne, romantische Liebesgeschichte erlebt. Ach, und ein Geheimbund kommt auch vor. Das verspricht auf jeden Fall der Klappentext, aber es ist ganz anders: 
Julia begegnet Tonio erstmal sehr gefühlskalt, romantische Gefühle entstehen als erstes nur bei Tonio. Die werden aber durch eigentümliche Wortwahl aber sehr unter den Scheffel gestellt, und die Trucidi kommen ins Spiel, eine alte Bruderschaft die einst über Venedig geherrscht hat. Klingt spannend, ist es aber nicht. Die Geschichte war dermassen langweilig,  dass ich es nicht geschafft habe das Buch zu Ende zu lesen. Dafür ist mir meine Zeit nun wirklich zu kostbar.
0/ 2 Punkten


Schreibstil

Rinaldo spürt einen leichten Druck, dieses ganz besondere Brennen. Es ist nichts, denkt er und fasst sich an die Brust. Falscher Alarm, beruhigt er sich.
Okay, ein gute Schreibstil reisst alles nochmal raus.Den gibt es hier aber nicht. Michael Wallner schreibt merkwürdig distanziert, und mit sehr kurzen Sätzen. Das ist sicher Geschmackssache, aber mir gefällt das so gar nicht.
Durch den Schreibstil kommen, in Worten, null Gefühle auf, genauso wenig wie Spannung.
Pfui.
0/2 Punkten


Cover/Verarbeitung/Preis

Der Cover sieht ganz okay aus, cbt liefert einen ganz netten Schutzumschlag, unter dem sich aber nur lustlose Einfarbigkeit verbirgt. Allerdings uist das Bild des Mädchens auf dem Cover irgendwie irreführend: Julia wird als eindeutig blond beschrieben...
Die Verarbeitung ist recht gut, keine Mängel, aber auch nicht so gut wie man es teilweise von anderen Büchern gewohnt ist.
Der  Preis ist mit 16,99€ für ein gebundenes (Jugend)buch schon an der Grenze, aber für diese Dicke (320 Seiten) und besonders diesen miserablen Inhalt nicht vertretbar.
0,5/1 Punkt

Insgesamtwertung

0,5/5 Punkten.