Rezension: Eve & Adam von Michael Grant und Katherine Applegate
Inhalt
Unsere Hauptperson ist Evening Spiker, die Tochter milliardenschweren Terra Spiker, ihres Zeichens Wissenschaftlerin.
Eve(ning) hat einen schrecklichen Unfall bei dem sie ihr Bein verliert, dass aber in der Klinik wieder angenäht wird. Und extrem schnell heilt. Sie lernt einen Gehilfen ihrer Mutter, Solo, dort kennen, der eine mysteriöse Hintergrundgeschichte hat, und zweiter Hauptcharakter ist.
Weil sich Eve in der Klinik langweilt soll sie an einem Schülerprogramm einen Menschen entwerfen. Adam. Aber auch ihre, dem Trinken nicht abgeneigte, Freundin Aislin kommt ins Spiel, deren Freund Maddox in großen Schwierigkeiten steckt. Und was läuft da eigentlich sonst noch in diesem Spiker Komplex ab?...
Wie euch auffällt bin ich auf das auf dem Buchrücken versprochene Auftreffen von Adam nicht eingegangen. Weil es einfach nur ein Nebenstrang der Geschichte ist, das passiert einfach so nebenbei, und auch erst ziemlich am Ende.
Das fand ich schon mal schade, schließlich habe ich deswegen ja das Buch gekauft! Aber nagut...Kommen wir zum Rest.
Erstmal finde ich die Gesamtidee einfach super. Einen Menschen zu entwerfen wie er einem passt. Das ist doch einfach genial, oder nicht? Allerdings holen die Autoren nicht viel aus der Idee raus: Dafür steht dieser Handlungstrang einfach zu weit im Hintergrund.
Die Hauptcharaktere sind irgendwie alle unsympathisch: Evening geht ja noch so, aber die Sichtweisen von Solo sind einfach steeerbenslangweilig, und zu Beiden findet man im Buch keinen Draht. Schade. Auch Aislin nervt irgendwie,und siehandelt in meinen Augen einfach unverständlich.
Das Ende war zu abrupt und recht unwahrscheinlich. Und was sind das für komische Namen? Wer zur Hölle nennt sein Kind Evening? Viel schlimmer: Terra und Solo! Was zur?!
Ähm naja... *hust hust* So viel also dazu. EInen Gnadenpunkt für die gute Idee.
1/2 Punkten
Schreibstil
Unser Ziel ist die Garage, wie bei der ersten Flucht. Nur ist das Risiko diesmal höher. Aus dem Abenteuer ist blutiger Ernst geworden.Der Schreibstil ist sehr angenehm. Zwar werden hauptsächlich kurze Sätze benutzt, aber diesmal empfindet man es überhaupt nicht als störend, im Gegenteil: Sehr schnell und angenehm ist das Ganze zu lesen. Eine gewisse Spannung wird auch erzeugt, allerdings hat das Buch auch ein paar Längen, die aber dank des Scheibstils recht erträglich sind.
1,5/2 Punkten
Cover/ Aufmachung/ Preis
Der Cover ist wirklich super! Man kann gar nicht anders als zugreifen und den Klappentext lesen, der Umschlag ist milchig Durchsichtig, und selbst das 'nackte' Buch ist noch nett anzusehen. Das hat Ravensburger richtig gut gemacht.
Die Verarbeitung ist auch gut aaaaber ist die Schrift viel zu groß, und man hätte locker 20 Seiten einsparen können... Und ich hasse einfach Leseproben im Buch. Hallo?! Ich habe gerade für 16,99 ein Buch bei euch gekauft, und jetzt kommt noch Werbung?
Also für diese Papierverschwendung waren mir 17€ dann doch zu teuer.


